Mittwoch, 28. Dezember 2011

Weihnachtsfrage V

Wie sieht deine Welt heute innerlich, wie äußerlich aus?

Kommentare:

  1. Oh, das ist so sehr mein Thema im MOment und die Frage überaus passend ! Ja, wie sieht es aus?
    Vor ein paar Jahren: da war meine äußere Welt ziemlich in Ordnung. Ich habe alles daran gesetzt, so viel Schönes und Klares und Warmes wie eben möglich zu erschaffen. Es war mühevoll und gut. In meinem Inneren allerdings war es oft so unordentlich, so verquer, ich hatte einfach keine Zeit und Energie, da auch noch immer aufzuräumen...
    Das ist jetzt alles etwas banal ausgedrückt. Es fühlt sich weitaus tiefer an.
    JETZT, in dieser ZEit, und mir ist dies erst vor kurzem ZU BEWUSSTSEIN GEKOMMEN, ist es umgekehrt. Es hat sich gewandelt, langsam, unmerklich.
    Außen ist mein Leben wie eine Baustelle. Ein altes Haus ist abgerissen worden, durch den Garten wurde gepflügt, es sieht trostlos aus und doch auch überaus vertraut. Ich kann das haben. Und Innen? O, das macht mich sehr froh. INNEN ist es aufgeräumt. Der ganze Schlamm, der dreckige Bodensatz (mit dem ich meine Homöopathin jahrelang in den Ohren gelegen habe ), dieses GEfühl innerer Anstauung und VErgiftung : alles fort. Es ist ordentlich. Es ist leer. Es ist ein GEfühl von Klarheit und auch einer gewissen LEere. Es ist wunderbar.
    Anna

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  2. Meine Welt lößt sich gerade zu Teilen auf, innerlich und äußerlich:
    ich räume mit meinem Sohn, dem letzten leiblichen, bei mir lebenden Kind, sein Hab und Gut zusammen, übermorgen wird er mit seiner Freundin in eine eigene Wohnung ziehen.
    Fast dreißig Jahre Kinderzeit, mit vier Kindern, sind nun vollbracht, ich gehe in Rente, die Zimmer sind leer, es wird sortiert, eingelagert, geordnet, recycelt, sinniert, gelacht, nachgedacht, erinnert...Jedes Blatt wird gewendet und abgewogen: bleibt es hier, kommt es mit, oder ist die Mülltonne der letzte Weg des Dinges?
    Wie passend zum Jahr 2012.
    Auch ich werde innerlich neue Räume beziehen, noch weiß ich nicht, wie ich sie einrichten werde, was ich mitnehme, was ich fortwerfe, was in meine Schatzkammern kommt...
    auch hierbei bin ich gespannt, wie mein Rückblick zu Weihnachten 2012 auf diese Zeit sein wird!
    Was ich jetzt schon weiß: die neue, mich immer noch fragende, Innerlichkeit dieser Weihenacht wird mit mir gehen...
    SST

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  3. Liebe Anna,
    ich habe Sophie Pannitschka meine Daten geschickt, weil ich dachte, sie hätte auch die Deinen.
    Gerne möchte ich mit Dir über S.P in Kontakt treten, - falls Du es also auch willst: wende Dich an S.P., sie gibt Dir dann meine Anschrift etc.
    herzlich!
    SST

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  4. Frage 5: Aussehen deiner Welt heute innerlich, äusserlich? (Meiner, unserer Welt? Der Makrokosmos kommt näher - oder kommt das erst später dran, liebe SophieIch?)
    Berufen durch unsere Evolution aus Liebe zur Freiheit oder aus Freiheit zur Liebe, stehend im Wagepunkt der Entscheidungen ist Chaos selbst-verständlich. Jede Führung entfällt - schöpferischer Eigenwille ist kaum noch geboren. Wie oft wurde es uns gesagt, haben wir es ernst genommen? Dank Euch, Anna,SST,Charlotte,Babs u.a., dass Ihr hinweist auf die ahnbaren Keime des Neuen.
    Ja, wir sind der Führung entlassen, aber nun wartet der Himmel sehnsüchtig, dass wir unseren Willen zur Himmelsleiter machen und uns also zu Söhnen der Gottheit. Ich bestätige dankend den Empfang der persönlichen Einladung und der Reisemittel.

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  5. Noch'n Old Wolfi:
    Welche Geisterchen spielen hier eigentlich mit?
    In meiner dritten Zeile hatte ich "liebe Sophie" geschrieben, jetzt steht da "SophieIch" Also wenn, dann grammatisch richtig: "Liebes Sophie-Ich", denn das Ich ist bekanntlich geschlechtsnneutral, das wird bei Sophie nicht anders sein.
    Liebe Grösse an alle!

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  6. Äusserlich herrscht Ruhe, die Wolken ziehen dahin, die Sonne scheint, die Natur schweigt, die Hektik ist verebbt, der Straßenlärm ist verklungen...

    Stille macht sich breit.
    Ohne Schnee.

    Innerlich beginnen leise Glocken zu klingen, sanfte Melodien aufzusteigen, Worte flüstern sich auf den Weg, Klänge tragen Botschaften, Signale zeigen sich schüchtern...

    Zeichen zeigen sich.
    In der Herzgegend...

    Herzlich,
    Charlotte

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  7. Im Äußeren herrscht Ruhe, die Mülltonnen sind gerade geleert worden, sie stehen auf dem Innenhof und halten die Klappe... Im Inneren herrscht eine Stille, ein Warten und Erwarten, eine Hoffnung auf Wink und Wendung... Ich habe gerade die Beiträge gelesen und gedacht: wo befinden wir uns eigentlich, ich meine: Old Wolfi und Charlotte und SST und STC wenn wir uns im Atelier von Sophie befinden? Was macht ihr Atelier für Worte aus? Und was haben diese "Gestalten" nit den Putzfrauen zu sein, die gerade bei mir im Innenhof sind und den Fluren kehren? Herzlich, STC

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  8. Innerlich habe ich Vertrauen obwohl ich erschoepft bin. Ich spuere dass ich diesen kleinen Bankrott bald ueberwinden werde. Welches in meinen augen riesig ist: ich habe die Faehigkeit (oder meinen Leib) mich zu erholen!!!

    Ausserlich: Freitag 30,dezember Kontraktbeendigung. Ich habe es darauf angesteuert seit Monate... einen neuen weiblichen Manager seit April machte mich (ausser das ich sie fuer unfaehig halte) im Leibe unpasslich. Was war da los? Genau weiss ich es noch nicht aber ich wusste dann: weg! So schnell wie moeglich weg! Keine Psychoanalyse, nur weg! Und dass ich das nun geschafft habe, gibt mir ein Gefuehl der Ueberwindung! Ausserlich also bin ich Bankrott, und weiss noch nicht wie ich diese Huerde bewaeltigen kann.

    Innerlich bin ich beschaeftigt mit einen bildhauerischen Auftrag: die bildern hopfen mir so vor der Geist. Komisch dachte ich: ist das alles noch da??

    Hier in Holland handelt sich es nur um Krise und nochmals Krise. Manchmal denke ich: bin ich so realitaetsblind dass mir so froehlich und sicher zu Mute ist??

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  9. äußerlich sehr aufgeräumt, lange vorbereitet jedoch ohne viel Mühe in diesem Jahr...
    innerlich, auch vorbereitet, Ausschau haltend , ein wenig unruhig, dennoch fried voll zuversichtlich in Erwartung eines neuen Zustandes.

    Zu STC:
    wenn ich in diesen Raum hinspüre: Begegnung im leeren Raum, schwebend aber kraftig da seiend in ruhiger wacher Geste,lauschend, brüderlich, frei. Kein Vakkum, aber doch ein Raum ohne die übliche Luft, heraus gesetzt. Still. Klingend nur die Worte...
    SST 1.1.2011

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