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Samstag, 19. November 2011

Anna. Prägungen am Ende der 60er Jahre im Ruhrgebiet

Anna ist ein Kind und sitzt auf der Küchenanrichte vor der Fensterfront. Sie schaut hinaus. Da sie sich in einem hohen, neuen, grauen Hochhaus befindet, hat sie einen weiten Blick. Sie sieht den Friedhof, dahinter das Opel-Werk. Das Werksgelände wird von riesigen, roten Backsteingebäuden gegliedert, darum herum stehen viele, viele Autos – ordentlich sortiert. Aus Annas Blickwinkel sehen sie wie Spielzeugautos aus.

Die Wohnung ist großzügig geschnitten, der Hochhauskomplex eine Neuerung gegen Ende der 60er Jahre. Wohnen, arbeiten und leben gehen ineinander über. Universität, Einkaufszentrum und Lebensräume sehen gleich aus. Grauer Beton – Hochhäuser. Hier trifft sich die junge aufgeschlossene Akademiker-Generation, die an der Basis des proletarischen Lebens gesellschaftliche Erneuerungen diskutiert. Hier, in der neu entstehenden Betonwüste, ist die gedankliche Quelle für ein zukunftsweisendes Leben nach der Katastrophe der beiden Weltkriege, hier werden gesellschaftliche Entwürfe konzipiert – alles wird anders, neu und besser.

Als Anna die Wohnung durchquert hat, steht sie auf dem kleinen Balkon. Sie kann gerade über die Betonbrüstung schauen. Sie sieht weitere Hochhäuser, dazwischen gepflasterte Wege auf denen man mit Mühe Rollschuh fahren kann, und kleine abgezäunte Wiesenstücke, auf denen manchmal ein Schild steht: Betreten verboten. In der Siedlung bewegt sie sich frei. Dort fahren keine Autos. Überall sind Kinder unterwegs und es gibt verschiedene Fraktionen, Clubs und Gangs.

Anna spürt, dass das Lebenskonzept ihrer Familie nicht mit allen anderen übereinstimmt – hier treffen Welten aufeinander. Sie soll zum Beispiel nicht weitererzählen, dass die roten Plakate, die überall auf ihrem Schulweg an den Wänden kleben, von dem Netz um ihre Eltern in einer nächtlichen Aktion „geklebt“ wurden. Nachdem sie aus dem antiautoritären Kinderladen in die gemeine Grundschule kommt, wird sie mit Lebensentwürfen anderer konfrontiert. Da sie das älteste Kinderladenkind ist, kommt sie „alleine“ in eine Klasse in der Grundschule, dort findet sie zwei neue Freundinnen.

Die eine heißt Kerstin. Sie kommt aus einem gutbürgerlichen Elternhaus. Die kleine Anna staunt, dass sie die Eltern mit einem Sie anreden soll. Hier gibt es Blumentapeten an den Wänden. Ein Wohnzimmer aus Eiche, Sessel und Sofas mit drapierten Wohnzimmerkissen darauf. Am Sonntag Sauerbraten, Rotkohl und Salzkartoffeln. Auch geht man in die Kirche und zieht über die politischen Unruhen her, schimpft über Plakate, die überall hin geklebt werden. Anna spürt, dass es sich hier um ein gänzlich anderes Lebenskonzept handelt. Ihre Eltern scheinen diese Familie nicht besonders zu schätzen.

Die andere Freundin heißt Silvia. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern in einer kleinen Sozialwohnung. Abends geht die geschminkte Mutter, nachdem sie tagsüber die Wohnungen begüterter Familien geputzt hat, in die Trinkhalle um „noch ein bisschen Spaß“ zu haben. Anna hört hier Worte wie „Stubenarrest“ und Phrasen wie „darf ich nicht, hat Mutti verboten“ zum ersten Mal. Hier wird derbe geschimpft und die Mädchen müssen spuren. Rauchen, Biertrinken und abends mit einem Mann flirten – das sind lebenswerte Ziele.

Auch diese Familie gehört nicht zu den ebenbürtigen Gesprächspartnern von Annas Eltern. Jedoch bekommt sie für diese Freundschaft Unterstützung, denn „dem Proletariat“ müssen ja die Augen geöffnet werden – hier liegen die Keime für den gesellschaftlichen Umsturz. Bevor Anna am Abend zu Bett geht, wird beim Abendbrot mit Freunden der Eltern noch lautstark über „reaktionäre Bullenschweine“ diskutiert. Annas Eltern wissen wo es lang geht. Sie haben das richtige Verständnis für den gesellschaftlichen Umsturz.

Doch am nächsten Morgen sieht die Welt anders aus. Auf dem großen Parkplatz vor den Hochhäusern wurde ein Serieneinbruch in alle dort stehenden Autos durchgeführt. Auch das Auto von Annas Eltern wurde aufgebrochen. Und nun soll sie mit ihrem Vater zur Polizeiwache fahren, um Anzeige zu erstatten. Während sie auf der Polizeiwache warten, versucht sie ein Plakat zu lesen: „Die Polizei – dein Freund und Helfer“. Sie erinnert sich vage an das Gespräch am Abend zuvor, war da nicht von „Bullenschweinen“ die Rede? Es musste um eine andere Gruppe von Menschen gegangen sein…

Anna ist verwirrt. Was ist richtig, was ist falsch? Wer ist gut, wer ist schlecht? Worum geht es überhaupt? Und wofür sollen all diese nicht enden wollenden Diskussionen gut sein? Bei der nächsten Demonstration sieht sie, dass die Demonstrierenden von Polizisten (dein Freund und Helfer?) „begleitet“ werden. Oder sind es hier wieder „reaktionäre Bullenschweine“ die das Spalier rechts und links bilden? Und die Familie von Kerstin – wird der Vater bei den Nachrichten gerade über die Teilnehmer dieser Demonstration fluchen? Und Silvias Mutter, wird sie in der Trinkhalle etwas davon erfahren, wogegen auf den Straßen demonstriert wurde?

Donnerstag, 8. Juli 2010

Für Anja. Die stumme und geduldige Sprache eines Gebäudes

Ich laufe über den großen Hof und betrete das stattliche Gebäude durch den Haupteingang. Im Foyer fällt mir sofort etwas auf. Auf dem Boden stimmt etwas nicht. Da irritiert plötzlich ein Muster. Es dauert einen Moment, bis ich klar habe, was los ist. Der Boden des Foyers ist mit großen Steinplatten ausgelegt. Solchen Platten, die so aussehen, als ob ganz viele kleine Steinchen aneinander geklebt worden wären. In der Mitte des Foyerbodens fehlen drei Platten. Dort liegen andere Steine. Ein Muster. Ein Zeichen. Dort muss etwas geschehen sein. Es wird einen Grund haben. Ich kenne ihn nicht, aber ich bemerke die Veränderung.

Der zweite Eindruck sind die Wände. Es sind die gleichen, stummen, stillen Wände wie damals. Aber sie haben eine andere Farbe bekommen. Sie sind rot, gelb, grün, orange…. Dadurch sind sie irgendwie nicht mehr meine Wände. Fremd und vertraut zugleich. Waren unsere Wände nicht weiß? Die Türen des großen Saals aber nehmen mich auf. Die alten, hölzernen Türen, wahrscheinlich dunkler und speckiger geworden, haben noch immer ihre holzgeschnitzten, großflächigen Griffe. Dahinter verbirgt sich der Saal. Vor meinem geistigen Auge sehe ich, wie wir damals oft still davor warten mussten, bevor wir eintreten durften. Frau M. war die Türhüterin. Weißt du noch?

Und nun sitze ich im Saal, ich bin nur wenige Augenblicke vor Beginn der Veranstaltung gekommen – also habe ich keine Zeit mehr, mich weiter umzusehen. Ich sitze auf der linken Seite, an der oberen Schräge und schaue auf die Bühne. Anja, genau vor fünfundzwanzig Jahren haben wir zuletzt in diesem Saal, auf dieser Bühne gestanden um uns - nach bestandenem Abitur – von unserer Schule zu verabschieden. Um in die Zukunft zu gehen. Die offene Zeit. Der Blick auf die Bühne ist so vertraut für mich, als wäre keine Zeit vergangen. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen miteinander. Was damals Zukunft war, ist heute auch schon längst vorbei.

Was haben wir auf dieser Bühne nicht alles erlebt? Ich kann mich an meinen ersten Eindruck nicht erinnern. Aber es ist ein warmes Gefühl geblieben. Ich bin ja einige Jahre später gekommen als du, also nicht durch ein Blumentor aufgenommen worden – das war vermutlich deine erste Begegnung mit dieser Bühne, oder? – aber ich erinnere mich an die Gewichtigkeit dieser vielen Momente, wenn wir dort als Klasse, oder sogar allein, auftraten. Man konnte entweder von rechts kommen, aus der Richtung des Musiksaals eben, oder man musste ganz leise hinter der Bühne zur anderen Seite gehen, dorthin, wo es diesen kleinen, zum Zuschauerraum hin offenen Winkel mit dem schwarzen Flügel gab.

Als wir unser letztes Theaterstück aufführten, waren wir auch über der Bühne, dort, wo es heiß und stickig ist – von wo aus noch zusätzlich beleuchtet wurde und man hinunter schauen konnte. Und unter der Bühne war (ist?) ein Stuhllager – dieser hellen, unglaublich unbequemen und hochklappbaren Stühle, die zu meinem Erstaunen nicht mehr im Saal stehen! – und diese Holzverkleidung am Bühnenrand ist auch gestrichen worden. Er ist nicht mehr holzfarben, sondern rotbraun. Ich spüre eine gewisse Empörung in mir aufkommen. Wieso ist da so viel verändert worden? Es ist doch meine Schule! Und sie muss doch so aussehen, wie ich mich an sie erinnere…

Ich spüre eine doppelte Bewegung. Zum einen habe ich das Gefühl, dass überhaupt keine Zeit vergangen ist, dass die Zeit stehen geblieben ist, weil ich mich in dem Gebäude sofort wiederfinde, als hätte ich es gestern verlassen. Am deutlichsten lassen mich das die Treppengeländer spüren. Eine haptische Erinnerung also, die in meinen Händen sitzt. Und zum anderen habe ich das Gefühl, dass Urzeiten vergangen sind, dass sich eine längst verschüttete Zeit wieder öffnet und mit der Gegenwart verschränkt. Ich kenne kaum jemanden, sehe fast niemanden der mir bekannt vorkommt – und das ist verstörend, denn damals war die Schule mit all den Menschen, die wir kannten, doch irgendwie unser zweites Zuhause. Jeder kannte jeden! Jetzt ist es nur noch ein Ort, der Ort. Er ist geblieben und er fängt durch sein unerschütterliches Dasein sofort an, ein Gespräch mit mir zu führen.

In der Pause gehe ich über den hinteren Schulhof und setze mich auf die Treppe. Hier haben wir immer „Fangi“ gespielt. Damals, als wir noch Kinder waren. Und an diesen Hof ist auch meine erste Erinnerung geknüpft – an die du dich vielleicht nicht erinnerst, denn obwohl wir beide dabei waren, sind die Erlebnisse, die zu Erinnerungen avancieren ja sehr individuell. Als ich also neu dazukam – du warst schon vier Jahre da – und den ersten Tag in diese Schule ging, zeigte mir jemand, wo sich meine Klasse aufstellen würde. Und er zeigte auf ein Mädchen mit einem braunen geblümten Rock und einem bunten Filzhaarband. Das warst du. Und du bist geblieben. Vom ersten Tag an. Es entstand eine Freundschaft, die nun schon fünfunddreißig Jahre währt.

Ich bleibe auf der Treppe sitzen, es ist ein strahlend schöner Tag, zwischen Alter Villa, Neubau und dem Altbau – unserem Bau. Weitere Erinnerungen kommen. Die Ecken, in denen wir unsre ersten Zigaretten geraucht haben. Der Fünfecksaal, in dem ich staunend meine erste Eurythmiestunde bei Frau R. mitgemacht habe… Das Alte Lehrerzimmer, in das wir uns im Abiturjahr zurückzogen, gelitten und geschwitzt haben, verkrampft und voller Sorge saßen, als es um die Notenverteilung ging…

Und dann gehe ich übers Gelände, hinunter zum Kindergarten. Erinnerst du dich noch an die große Wiese? Und die schon damals alten Bäume? Sie stehen immer noch groß und prächtig und stolz da. Auch sie haben die Zeit überdauert. Hier haben wir auch Theater gespielt. Damals. Antigone. Wir waren Schwestern, weißt du noch? Jede Ecke des Geländes und der Gebäude bringen andere Erinnerungen hoch. Die Steine und die Bäume sprechen. Und da das Medium der Erinnerung die Sprache ist, dachte ich, dass ich dir von meinem Erlebnis schreibend erzähle.

Montag, 7. September 2009

Der Ruhrpott. „Orpheus tritt im Schacht und unter Tage auf.“

„Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt! Ist es besser, viel besser, als man glaubt! Bochum ich komm' aus dir! Bochum ich häng' an dir!“ singt Herbert Grönemeyer – und ich schließe mich ihm mit Freude an. Über zwanzig Jahre habe ich im Herzen des „Reviers“ gelebt und freue mich über den Stolz und die Herzlichkeit, mit der Grönemeyer - und nicht nur er - die Stadt Bochum mit ihren umliegenden Städten „tief im Westen“ noch immer besingt.

Das Ruhrgebiet, DAS Synonym für Industrie im Westen Deutschlands, wird nach der Ruhr, einem Seitenarm des Rheins, benannt und steht heute für eine bizarre Verbindung und interessante Spannung von Natur und Kultur, denn das Wort „Industrie“ steht stolz zwischen den beiden. Das Ruhrgebiet ist der größte Ballungsraum in Deutschland und die ungefähr fünf Millionen Einwohner des Kerngebiets leben in einem Verbund von Städten die ineinander übergehen. Bochum, Dortmund, Essen, Duisburg, Castrop-Rauxel, Bottrop – um nur einige Städte zu nennen.

Das Ruhrgebiet ist eine Gegend, ein Landstrich in Deutschland, in den die Menschen mit ihren Bedürfnissen tief eingegriffen haben. Ja, sie haben die Erde geöffnet und Unmengen an Kohle entnommen. Das Schwarze Gold. Schon im 13. Jahrhundert hat man in Witten im Muttental Kohle „gekratzt“ – aber besonders im 19. Jahrhundert war „der Kohlenpott“ von unendlich vielen Zechen geprägt. Es heißt, dass es einmal über 3000 gewesen sein sollen. Der Bergbau hat mit seiner Arbeit unter Tage tiefe Löcher in die Erde gebohrt, die Erde ausgehöhlt, Schätze entnommen und Wunden geschlagen - für die Menschen über Tage.

Bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts hat die Stahlindustrie geblüht. Das Ruhrgebiet war eine dampfende, dreckige, laute Arbeitsmaschine. Die Natur wurde „ausgeraubt“, der Reichtum des Bodens verschlungen und der arbeitende Mann hatte für Kultur nur wenig Sinn – weil ihm weder überschüssige Kraft noch eine höhere Bildung zur Verfügung stand. Seit vielen Jahren aber, befindet sich das Ruhrgebiet in einem Strukturwandel. Was geschieht heute mit der brachliegenden Stahlindustrie, mit den Zechen und Industriegeländen, den Schächten und Hochöfen?

Die Ruhr hat die Betätigungen der Menschen stoisch ertragen. Einst ein durch die Industrie stark in Mitleidenschaft gezogener Industriefluss, trägt er heute wieder zum Erholungswert der Ruhrgebietler, die in weiten Teilen Deutschlands verkannt und kopfschüttelnd betrachtet werden, bei. Durch den Eingriff in die Erde ist im Herzen des „Reviers“ eine neue Hügellandschaft entstanden. Man nennt sie „rekultivierte Schutthalden“. Entlang der Ruhr hat sich etwas Neues entwickelt. Mensch und Natur arbeiten nun Hand in Hand um Kultur zu schaffen. Nach dem Tiefpunkt – der industriellen Aushöhlung – hat es sich ein neuer Impuls breitgemacht. Der Mensch hat die Natur industrialisiert, nun kultiviert er sie. Und zwar mit Stolz und ohne seine Vergangenheit zu verleugnen.

Meine Kindheit in Bochum („du Blume im Revier!“) war geprägt durch Opel. Man konnte direkt aus unserem Küchenfenster im 5.Stock auf die große Autofabrik schauen. Da wurde gearbeitet. Da passierte das Leben. Auch die Bierbrauerei Fiege gehörte dazu. Und die vielen Autobahnen. Die wunderschönen Sonnenuntergänge, tief im Westen, die von den Abstichen in den Hütten begleitet wurden und den Himmel oft in flammendes Rot verwandelten. Das Blut der Erde hat sich im Himmel transformiert.

Aber auch das Schauspielhaus Bochum spielte schon damals eine Rolle – in dem Gemenge der verschiedenen Menschen, die im Ruhrgebiet ihren Platz einnahmen. Denn mit den „Gastarbeitern“ zu Beginn der 60er Jahre traten auch die ersten südländischen Restaurants auf den Plan. Pasta und Pizza und Oliven und türkisches Fladenbrot fanden schnell einen Weg ins Revier und wurden freudig angenommen.

Heute kann man vielen der vergangenen industriellen Tätigkeiten nachgehen. Bahnlinien werden zu Spazierwegen, Gasometer zu Orten künstlerischer Besonderheiten, Schutthalden zu Erkundungswegen, Hochöfen zu Abenteuerspielplätzen, Fertigungshallen zu Konzertsälen und Orpheus tritt im Schacht und unter Tage auf.

Die Zeit von Udo Lindenbergs Malocher neigt sich deutlich dem Ende zu

(Der Malocher aus 'm Ruhrgebiet, / tat nun etwas, was sonst nur selten geschieht / schmiss seiner Frau das Mobiliar vor die Füße / und sagte: "Eh jetzt ist aber Schluß meine Süße. / Und mit dem Lottogewinn, das haut ja doch nicht mehr hin. / Komm Weib mach meinen Koffer klar! / Ich hau jetzt ab nach Paris, da ist das Leben so süß. / Da trink ich Sekt im Alkazar und tanze Chachacha!")

und der Champagner wird unter Tage schon mal für das Jahr 2010 kaltgestellt, denn da präsentiert sich das Ruhrgebiet als europäische Kulturhauptstadt. Und es wird sich öffentlich zeigen, welches Kreativitätspotenzial der Mensch besitzt und wie Kulturgeschichte geschrieben wird.