Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachtsfrage IV

Was hat dich erwartet, was hast du angetroffen?

Kommentare:

  1. Frage 4: Wer oder was erwartet. was angetroiffen?

    Sie erwarten immer und sind für den sich-Öffnenden gern anzutreffen.

    16.47

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  2. Erwachsene, Kinder, Kerzen, gutes Essen, Gesang.

    Innere Unruhe, Fragen nach dem Woher und Wohin, Herzschmerz, Fragen.

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  3. Was hat mich erwartet, was habe ich angetroffen?
    Ich habe in diesem Jahr in der Kirche, da, wo sich mein Arbeitsplatz befindet, eine spürbare Breitschaft zur Stille vorgefunden. Das ist lange nicht mehr gewesen. Meist war es nicht leicht, in den Gottesdiensten eine Ruhe hinzubekommen, mit noch so viel innerem Bemühen. Ich mag das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" ÜBERHAUPT UND IMMER NOCH NICHT, aber es wurde in diesem Jahr auf eine so zarte Art von den Kindern und Erwachsenen gesungen, dass ich sehr bewegt war.
    Ich habe vorgefunden Zuhause eine Familie, die mit unseren teils erwachsenen Kindern die Bereitschaft mitbrachte, ganz da zu sein. Es gab dann am zweiten Weihnachtstag zwar ausreichend Möglichkeit zur Auseinandersetzung, auch mit Tränen, aber das war alles gut und wichtig.
    Und ich habe vorgefunden diese schönen FRagen und Antworten, zu denen ich erst jetzt dazukomme, und die mich wie im letzten JAhr mit einer warmen Empfindung von Verbundenheit erfüllen.
    Frohe Weihnachten euch allen
    Anna

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  4. Menschen haben mich erwartet, so wie ich sie erwartet habe, - schon als noch mein Bauchraum ihr Werdeort war.
    Menschen habe ich angetroffen, die sich gegenseitig in Erwartung des Geistes und der Herzenswärme,
    der tiefen Verbundenheit
    still und freudig
    gegenseitig wahrnahmen,
    voller Frieden, voller Gelassenheit und ruhiger Zuversicht.
    Angetroffen habe ich eine verwirrende Gelassenheit, eine Innigkeit, die nicht der bekannten entsprach. Flacher und dennoch weiter. Die die Frage aufwirft: Innigkeit ohne das Gefühl der üblichen Tiefe? Innigkeit, die nicht in die Tiefe bricht, aufbricht? Innigkeit, die sanft sich in die Weite verteilt und den Frieden atmen läßt...?
    Die Frage trifft mich:
    welcher Sinn will da werden,
    wie beginnt und begeht diese neue Zeit?
    was bedeutet es für meinen Alltag?
    Wie wird es sein, wenn ich Weihnachten 2012 darauf zurück schaue?
    SST 27.12.2011

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  5. Liebe Anna,
    schön dass Du wieder da bist!
    SST

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  6. Liebe SST, wie schön, dass du auch dabist. Ich hatte es gehofft ...
    Anna

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  7. Ich habe äußerliche Fülle und innerliche Leere angetroffen, die jetzt dabei sind, sich einander anzunähern und einander wahrzunehmen. Ich bin gespannt, was geschieht.

    Geht es euch auch so, dass die Weihnachtstage in dieser Hinsicht auch etwas verwirrendes haben?

    Herzlich
    Charlotte

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  8. Ja, Charlotte, ich empfinde es auch als verwirrend. Es ist eher 'guter Anstand' die Rolle, wovon jeder am Weihnachtstisch sich ein 'Friedensgefuhl' erhofft.

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  9. Heute ist es Mittwoch. Mich erwartet mein Keller, den ich mit meinem Sohn aufräumen werde. Gegenstände aus der Vergangenheit... Ich bin gespannt, was sie mir zu sagen haben... STC

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  10. Du blickst in die Zukunft, auf das, was vor dir liegt.
    Aber wenn du zurückschaust, STC, was "hattest" du erwartet (für Weihnachten) und was "hast" du tatsächlich angetroffen?

    Würde mich interessieren...

    Herzlich! Charlotte

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  11. Bin jetzt halbwegs mit dem Aufräumen. Erwartet hatte ich: verlassene Sachen, vergessene Sachen, und Bücher, Bücher... Gefunden habe ich zum Beispiel eine Unmenge an alte Floppy-Disks, die ich nicht einmal mehr benutzen kann... Was wohl drauf steht? Irgendwie komme ich nicht an der Vergangenheit vorbei, wenn ich in die Zukunft schauen will. Für Weihnachten bedeutet das etwa: geboren werden heißt auch sterben (mit Ostern: sterben bedeutet auch geboren werden). Gruß, STC

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