Dienstag, 3. Januar 2012

Weihnachtsfrage XI

Wie geht es dir, wie fühlst du dich?

Kommentare:

  1. Gerade jetzt bin herum gelaufen, unruhig und bittend, endlich nicht mehr ... zu sein...
    dann habe ich im Atelier für Worte gelesen und die Unruhe hat sich im Hineinspüren als innerer Zug in die Zukunft gezeigt,- verwandelt vielleicht-,Zug bedeutet auch ziehend, es spannt und zerrt, unausweichlich,
    ich spüre mich ungeduldig und werde duldsam
    mit mir und dem Leben.
    die andere Seite: mitten am Tage: ja, das Leben ist gut, es ist wie es ist, und es ist gut. Ich bin.

    Im Nachlesen dessen was ich schrieb bemerke ich die Parallele dieser Art von Ungeduld und Ziehens zu durstig sein. Ja, ich bin durstig nach klarer frischer Geisteskraft, die ich trinke wie aus einem kühlen Gebirgsbach, der den Leib erquickt nach langer Wanderung ohne Wasser. Mich durstet nach dem Wasser des Lebens in welchem sich widerspiegelt das Geistes Licht. Ah, ein satt- gestilltes Ich bin.
    SST 3.1.2011

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  2. Ergänzende Erklärung, habe mich mißverständlich ausgedrückt:
    "...,endlich nicht mehr ...(soundso)zu sein..."
    SST 3.1.2012

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  3. Ich spüre das Meer in mir.

    Den Wind, der in diese und jene Richtung weht, die Stille, die zwischen Laut und Leise wechselt, die Tiefe, die sich vertikal und horizontal ausbreitet, die Leichtigkeit, die manchmal schwer ist, die Wärme, die einschläfernd oder umhüllend wirkt, die Erneuerung, die sich immer wieder aufs Neue vollzieht, die Reinigung, die not-wendet ist, das Wasser, das uns innerlich und äußerlich umgibt.

    Ich bin ein Punkt im Universum. Die Tage, die ich schon da bin können gezählt werden, diejenigen, die ich noch bleiben werde liegen im Ungewissen.

    Meine Seele ist Schlachtfeld und Tempel zugleich. Dankbar für Freundschaften, die das Alltägliche überdauern und aus einer geheimnisvollen Tiefe schöpfen - reif für ein neues Geheimnis, Tag für Tag.

    Ich bin da. Schwankend im Winde, fest verknüpft mit dem Lauf der Zeit, den Menschen, den Herzen und ungeahnten Wünschen und Hoffnungen.

    Jeder Mensch ist eine Insel im Sternenmeer unter dem finsteren Himmel, der sich grollend zusammenziehen und strahlend öffnen kann. Es geht weiter im Jetzt, aus dem Gestern ins Morgen.

    Charlotte

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  4. Frage 11: Wie ich mich fühle usw.

    Beschämend gut - sorry.

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